Der Spiegel Mit LED-Licht, Der Im Bad Zur Gefahr Wird
2026.09.08 07:00
Erst wenn die Grundierung vollständig getrocknet ist, beginnt die eigentliche Neugestaltung. Prüfen Sie die Wand mit einer Handfläche auf Restfeuchte und fühlen Sie nach Unebenheiten – es lohnt sich, hier ein paar Minuten zu investieren. Auch ein helles Licht, das schräg auf die Wand fällt, deckt letzte Dellen auf. Mit diesem systematischen Vorgehen – Tapete entfernen, Untergrund glätten, spachteln, grundieren – schaffen Sie die Basis für ein makelloses Ergebnis. Die Mühe zu Beginn spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch böse Überraschungen in Form von Blasen und Falten unter der neuen Tapete.
Beginnen Sie immer mit einer gründlichen Bestandsaufnahme: Handelt es sich um Raufaser, Vinyltapete oder eine gestrichene Metalltapete? Jedes Material reagiert anders auf Wasser und Chemie. Bei Vinyltapeten ist die oberste Kunststoffschicht wasserdicht – sie muss zunächst mit einem Cuttermesser angeritzt oder mit einem speziellen Perforiergerät gelocht werden. Bei Raufaser hingegen genügt oft ein großzügiges Einweichen mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Verwenden Sie niemals kochendes Wasser, da dies die Wandfarbe aufweichen und zu Rissen im Putz führen kann.
Paravents, Rankgitter und Matten: Die Unterschiede in der Praxis Ein Paravent ist die flexibelste Variante: Er lässt sich ohne Bohren aufstellen, bei Bedarf zusammenfalten und neu positionieren. Praktisch ist das bei Mietwohnungen, wo keine dauerhaften Veränderungen erlaubt sind. Allerdings benötigt ein Paravent eine stabile, möglichst ebene Fläche und wiegt oft weniger, als man denkt. Ein starker Windstoß kann ihn leicht umwerfen, wenn er nicht zusätzlich beschwert wird. Ein bewährter Trick ist, die Fußplatten mit schweren, unauffälligen Gewichten zu bestücken – etwa mit Betonplatten, die man passend zuschneidet. Achten Sie beim Kauf auf eine robuste Verarbeitung der Scharniere, denn genau dort brechen die Modelle nach einigen Jahren.
Silikon oder Acryl – worauf kommt es bei der Auswahl an? Die Wahl des richtigen Materials hängt vom Einsatzort ab. In Bereichen, die dauerhaft nass werden, wie in der Dusche oder über der Badewanne, ist reines Silikon die bessere Wahl. Es bleibt elastisch und ist dauerhaft wasserfest. Acryl dagegen ist nicht wasserfest und sollte nur in trockenen Bereichen verwendet werden, beispielsweise als Anschlussfuge zwischen Wand und Waschtisch. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von Acryl in der Dusche – das quillt auf und wird schnell undicht. Lesen Sie daher immer das Etikett der Kartusche, bevor Sie sich entscheiden. Achten Sie zudem auf den Zusatz von Fungiziden, der Schimmelbildung in feuchten Räumen vorbeugt.
Wer den Balkon als privaten Rückzugsort nutzen möchte, steht schnell vor der Frage nach dem passenden Sichtschutz. Die Auswahl ist groß, doch nicht jede Lösung erfüllt ihren Zweck unter freiem Himmel gleich gut. Entscheidend sind nicht nur Optik und Preis, sondern vor allem die Windanfälligkeit des Standorts und die Montagemöglichkeiten am eigenen Geländer. Wer diese Faktoren ignoriert, riskiert, dass der Schutz nach wenigen Wochen lose flattert oder unschöne Flecken bekommt.
Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, was Ihnen wichtiger ist: sofortiger Schutz mit minimalem Aufwand (Matte), Flexibilität ohne Bohren (Paravent) oder eine dauerhafte, grüne Lösung mit Planungshorizont (Rankgitter). Denken Sie auch an die Reinigung: Paravents und Matten lassen sich leicht mit einem feuchten Tuch abwischen, während Rankgitter je nach Pflanze mehr Pflege benötigen. Ein letzter Hinweis: Prüfen Sie vor dem Kauf die genaue Höhe Ihres Geländers und die maximal zulässige Höhe des Sichtschutzes. In vielen Mietverträgen oder Hausordnungen gibt es klare Vorgaben, die Sie einhalten sollten, um späteren Ärger mit dem Vermieter zu vermeiden.
Wer in einer Stadtwohnung lebt, kennt das Problem: Im Sommer heizen sich die Räume über die Fassade und das Dach auf, und herkömmliche Klimaanlagen verschlingen Strom und trocknen die Luft aus. Eine Alternative, die zunehmend Beachtung findet, ist die Kombination aus Kapillar-Lehmwänden und einem Regenwasser-Loop. Dieses System nutzt die natürliche Fähigkeit von Lehm, Feuchtigkeit zu speichern und über Verdunstungskälte die Raumtemperatur zu senken – ganz ohne aktive Kältemaschine. Der Clou: Das benötigte Wasser wird nicht aus der Leitung geholt, sondern aus einer Regenwasser-Zisterne oder einem einfachen Sammelbehälter auf dem Balkon gespeist.
Bevor Sie eine neue Wandgestaltung angehen, steht meist die ungeliebte Arbeit des Tapetenentfernens an. Viele Heimwerker greifen zu Spachtel und Wasser – und scheitern an scheinbar banalen Hindernissen. Dabei lassen sich selbst mehrschichtige Altbeläge mit der richtigen Technik in wenigen Stunden restlos entfernen. Entscheidend ist nicht Kraft, sondern das Wissen um das richtige Werkzeug, die Reihenfolge der Schritte und die Vorbereitung des Untergrunds. Wer hier Fehler macht, riskiert später unebene Flächen, Blasenbildung oder sogar Schimmel hinter der neuen Tapete.
Beginnen Sie immer mit einer gründlichen Bestandsaufnahme: Handelt es sich um Raufaser, Vinyltapete oder eine gestrichene Metalltapete? Jedes Material reagiert anders auf Wasser und Chemie. Bei Vinyltapeten ist die oberste Kunststoffschicht wasserdicht – sie muss zunächst mit einem Cuttermesser angeritzt oder mit einem speziellen Perforiergerät gelocht werden. Bei Raufaser hingegen genügt oft ein großzügiges Einweichen mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Verwenden Sie niemals kochendes Wasser, da dies die Wandfarbe aufweichen und zu Rissen im Putz führen kann.
Paravents, Rankgitter und Matten: Die Unterschiede in der Praxis Ein Paravent ist die flexibelste Variante: Er lässt sich ohne Bohren aufstellen, bei Bedarf zusammenfalten und neu positionieren. Praktisch ist das bei Mietwohnungen, wo keine dauerhaften Veränderungen erlaubt sind. Allerdings benötigt ein Paravent eine stabile, möglichst ebene Fläche und wiegt oft weniger, als man denkt. Ein starker Windstoß kann ihn leicht umwerfen, wenn er nicht zusätzlich beschwert wird. Ein bewährter Trick ist, die Fußplatten mit schweren, unauffälligen Gewichten zu bestücken – etwa mit Betonplatten, die man passend zuschneidet. Achten Sie beim Kauf auf eine robuste Verarbeitung der Scharniere, denn genau dort brechen die Modelle nach einigen Jahren.
Silikon oder Acryl – worauf kommt es bei der Auswahl an? Die Wahl des richtigen Materials hängt vom Einsatzort ab. In Bereichen, die dauerhaft nass werden, wie in der Dusche oder über der Badewanne, ist reines Silikon die bessere Wahl. Es bleibt elastisch und ist dauerhaft wasserfest. Acryl dagegen ist nicht wasserfest und sollte nur in trockenen Bereichen verwendet werden, beispielsweise als Anschlussfuge zwischen Wand und Waschtisch. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von Acryl in der Dusche – das quillt auf und wird schnell undicht. Lesen Sie daher immer das Etikett der Kartusche, bevor Sie sich entscheiden. Achten Sie zudem auf den Zusatz von Fungiziden, der Schimmelbildung in feuchten Räumen vorbeugt.
Wer den Balkon als privaten Rückzugsort nutzen möchte, steht schnell vor der Frage nach dem passenden Sichtschutz. Die Auswahl ist groß, doch nicht jede Lösung erfüllt ihren Zweck unter freiem Himmel gleich gut. Entscheidend sind nicht nur Optik und Preis, sondern vor allem die Windanfälligkeit des Standorts und die Montagemöglichkeiten am eigenen Geländer. Wer diese Faktoren ignoriert, riskiert, dass der Schutz nach wenigen Wochen lose flattert oder unschöne Flecken bekommt.
Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, was Ihnen wichtiger ist: sofortiger Schutz mit minimalem Aufwand (Matte), Flexibilität ohne Bohren (Paravent) oder eine dauerhafte, grüne Lösung mit Planungshorizont (Rankgitter). Denken Sie auch an die Reinigung: Paravents und Matten lassen sich leicht mit einem feuchten Tuch abwischen, während Rankgitter je nach Pflanze mehr Pflege benötigen. Ein letzter Hinweis: Prüfen Sie vor dem Kauf die genaue Höhe Ihres Geländers und die maximal zulässige Höhe des Sichtschutzes. In vielen Mietverträgen oder Hausordnungen gibt es klare Vorgaben, die Sie einhalten sollten, um späteren Ärger mit dem Vermieter zu vermeiden.
Wer in einer Stadtwohnung lebt, kennt das Problem: Im Sommer heizen sich die Räume über die Fassade und das Dach auf, und herkömmliche Klimaanlagen verschlingen Strom und trocknen die Luft aus. Eine Alternative, die zunehmend Beachtung findet, ist die Kombination aus Kapillar-Lehmwänden und einem Regenwasser-Loop. Dieses System nutzt die natürliche Fähigkeit von Lehm, Feuchtigkeit zu speichern und über Verdunstungskälte die Raumtemperatur zu senken – ganz ohne aktive Kältemaschine. Der Clou: Das benötigte Wasser wird nicht aus der Leitung geholt, sondern aus einer Regenwasser-Zisterne oder einem einfachen Sammelbehälter auf dem Balkon gespeist.
Bevor Sie eine neue Wandgestaltung angehen, steht meist die ungeliebte Arbeit des Tapetenentfernens an. Viele Heimwerker greifen zu Spachtel und Wasser – und scheitern an scheinbar banalen Hindernissen. Dabei lassen sich selbst mehrschichtige Altbeläge mit der richtigen Technik in wenigen Stunden restlos entfernen. Entscheidend ist nicht Kraft, sondern das Wissen um das richtige Werkzeug, die Reihenfolge der Schritte und die Vorbereitung des Untergrunds. Wer hier Fehler macht, riskiert später unebene Flächen, Blasenbildung oder sogar Schimmel hinter der neuen Tapete.