Garten gestalten – Mein kleiner Traumgarten wird endlich wahr
2026.08.12 20:12
Letztes Jahr habe ich meinen Garten endlich in Angriff genommen. Ich wohne in einer kleinen Reihenhauszeile und der Garten war eher eine vernachlässigte Wiese mit ein paar wilden Büschen. Die Fläche beträgt gerade mal 60 Quadratmeter, aber ich wollte unbedingt einen Ort zum Entspannen und für kleine Feste mit Freunden. Mein erster Gedanke war: Wie kriege ich hier überhaupt genug Sitzplätze unter? Die Lösung kam mit einer klugen Aufteilung. Ich habe eine Ecke mit einer Sitzbank und einem kleinen Tisch reserviert, den Rest für Beete und einen Rasen genutzt. Das Wichtigste war aber, dass ich nicht zu viel auf einmal machen sollte. Ich habe mit dem Garten gestalten Schritt für Schritt begonnen.
Ein großes Problem war der Stauraum. Im Haus habe ich kaum Platz für Gartengeräte, Kissen oder die Sonnenschirme. Also habe ich mir eine wetterfeste Holzkiste gebaut, die gleichzeitig als Bank dient. Das ist super praktisch. Und dann kam die Frage nach einer Übernachtungsmöglichkeit für Gäste. Im Sommer wollen Freunde oft bleiben, und mein Wohnzimmer ist winzig. Da habe ich mich für eine kleine Gartenlaube entschieden, die ich mit einer Kanapee ausgestattet habe. Die hat eine Sitzfläche von 140 cm Breite und lässt sich mit einem Griff ausziehen. So habe ich eine gemütliche Schlafgelegenheit für zwei Personen. Das war die beste Entscheidung beim Garten gestalten.
Die Kanapee mit Funktion zum Schlafen hat eine dicke Polsterung und einen stabilen Rahmen. Ich habe lange überlegt, ob ich eine Version mit einem Stelagenrost nehme. Am Ende habe ich mich für eine mit einem Stelagengestell entschieden, weil die Luft besser zirkuliert und die Matratze nicht schimmelt. Die Matratze selbst ist ein hochwertiges Modell mit 16 cm Schaumkern. Das finde ich wichtig, denn wenn Gäste kommen, sollen sie nicht auf einer dünnen Unterlage liegen. Die Kanapee ist mit einem grauen Stoff bezogen, der sich pflegeleicht reinigen lässt. Jetzt habe ich im Garten einen Ort, der sowohl zum Sitzen als auch zum Schlafen taugt.
Ich habe auch eine Ecke für die Pflanzen reserviert. Mir war wichtig, dass der Garten nicht nur funktional ist, sondern auch schön aussieht. Ich habe Lavendel, Rosen und einige Kräuter in Töpfe gesetzt. Dazwischen stehen kleine Laternen und ein Windlicht. Abends zünde ich die Kerzen an und lese ein Buch. Das ist mein kleiner Rückzugsort. Aber ich musste auch realistisch sein: Der Garten ist klein, also habe ich mich auf wenige, dafür robuste Pflanzen konzentriert. Der Rasen ist ein Rollrasen, der schnell dicht wurde. Jetzt im Frühling blüht alles auf und ich freue mich jeden Tag.

Ein weiteres Detail ist die Beleuchtung. Ich habe eine Lichterkette über die Terrasse gespannt und ein paar Solarlampen in die Beete gesteckt. Das gibt eine gemütliche Atmosphäre, ohne dass ich Strom verlegen musste. Und für die kühleren Abende habe ich eine kleine Feuerschale aus Gusseisen. Die steht auf einem feuerfesten Untersetzer und sorgt für Wärme. So kann ich den Garten auch im Herbst noch nutzen. Das Garten gestalten hat sich gelohnt, denn jetzt verbringe ich viel mehr Zeit draußen.
Die Kanapee mit Funktion ist übrigens nicht die einzige Sitzgelegenheit. Ich habe auch einen alten Holztisch mit zwei Klappstühlen von einem Flohmarkt. Die passen genau in die Ecke unter dem Sonnensegel. Wenn mehr Gäste kommen, hole ich einfach die Bänke aus dem Schuppen. Der Schuppen ist auch neu – ein kleines, grün gestrichenes Holzhäuschen, in dem ich die Gartengeräte und die Kissen verstaue. Früher lag alles kreuz und quer im Hausflur, das war furchtbar. Jetzt ist Ordnung und ich muss nicht jedes Mal ins Haus laufen.

Eine Sache, die ich beim Garten gestalten gelernt habe: Man muss nicht alles auf einmal kaufen. Ich habe zuerst die Grundstruktur gelegt, dann nach und nach Möbel und Deko ergänzt. Im zweiten Jahr kam die Kanapee mit Funktion dazu, dann die Beleuchtung und die Pflanzen. So blieb der Kostenrahmen im Rahmen und ich konnte mich an jedem Schritt freuen. Und die Gäste? Die schlafen jetzt im Sommer oft draußen, weil es so gemütlich ist. Die Kanapee mit Funktion hat eine tolle Liegefläche und die Luft ist nachts frisch.
Am wichtigsten war mir, dass der Garten praktisch bleibt. Keine überflüssigen Deko-Objekte, keine zu kleinen Möbel, die nur im Weg stehen. Jedes Teil hat einen Zweck. Die Kanapee mit Funktion dient als Sitzbank am Tag und als Bett in der Nacht. Der Tisch ist klein genug für zwei, aber mit Ausziehfunktion für vier. Die Pflanzen sind pflegeleicht. Und das Beste: Ich habe einen Ort, der ganz mir gehört. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, setze ich mich auf die Bank, schaue auf die Blüten und atme durch. Das ist mein kleiner Traumgarten geworden.